FAQ

Worum geht es in Ihrer psychotherapeutischen Arbeit?

Ich arbeite mit Menschen, die unter den Folgen von Trauma, Bindungs- und Entwicklungserfahrungen leiden.
Oft zeigt sich das nicht als klare Diagnose, sondern als innere Anspannung, emotionale Überforderung, das Gefühl von Getrenntsein, Scham oder wiederkehrenden Beziehungsmustern.

Im Mittelpunkt steht nicht das Symptom, sondern das, was darunter wirkt.


Arbeiten Sie mit Angst, Depression oder Zwang?

Viele Menschen kommen mit dem, was klinisch als Angst, depressive Zustände oder Zwang beschrieben wird.

In meiner Arbeit steht jedoch nicht die Diagnose im Vordergrund, sondern das Erleben dahinter:
Was passiert im Inneren?
Was wurde einmal notwendig, um damit umzugehen?
Und was wird heute vielleicht nicht mehr gebraucht?


Was ist Traumatherapie in Ihrem Verständnis?

Traumatherapie bedeutet für mich, die Folgen von Erfahrungen zu begleiten, in denen Verbindung nicht sicher war.

Trauma zeigt sich nicht nur in Erinnerungen, sondern im Körper, in Beziehungsmustern und im Umgang mit Nähe, Sicherheit und Kontrolle.


Arbeiten Sie auch mit Entwicklungstrauma und Bindungstrauma?

Ja. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf Entwicklungstrauma und frühen Bindungserfahrungen.

Diese prägen oft unbewusst, wie wir heute fühlen, reagieren und in Beziehung gehen – auch dann, wenn es im Außen keinen „klaren Auslöser“ gibt.


Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapie und Coaching?

Nicht jede Begleitung ist Psychotherapie.

Manche Menschen kommen mit Fragen persönlicher Entwicklung, beruflicher Übergänge oder dem Wunsch nach mehr Klarheit im eigenen Leben.

Psychotherapie richtet sich stärker auf wiederkehrende innere Muster, Belastungen und das Verstehen tieferer Zusammenhänge.

Was beide Formen verbindet, ist der Blick auf das, was unter der Oberfläche wirkt.


Mit welchen Methoden arbeiten Sie?

Die Grundlage meiner Arbeit bilden Hakomi®, eine achtsamkeitsbasierte körperorientierte Psychotherapie, sowie Compassionate Inquiry® nach Dr. Gabor Maté.

Beide Ansätze verbinden achtsames Wahrnehmen, Körperarbeit und ein tiefes Interesse an dem, was sich im Erleben zeigt – jenseits der rein kognitiven Erklärung.


Wie läuft eine erste Sitzung ab?

In der ersten Sitzung geht es vor allem darum, anzukommen und gemeinsam zu verstehen, worum es geht.

Es gibt keinen festen Ablauf.
Wir nehmen uns Zeit, das Anliegen zu sortieren und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob und wie eine Zusammenarbeit stimmig ist.


Arbeiten Sie auch online?

Ja. Psychotherapie ist sowohl vor Ort in meiner Praxis in Bremen als auch online möglich.


Für wen ist diese Form der Therapie geeignet?

Diese Form der Begleitung kann sinnvoll sein, wenn Sie das Gefühl haben, dass klassische Lösungsansätze nicht mehr ausreichen und Sie tiefer verstehen möchten, was innerlich wirkt.

Wenn Sie bereit sind, sich dem eigenen Erleben achtsam zuzuwenden, kann daraus ein tragender Prozess entstehen.


Muss ich eine Diagnose haben, um zu Ihnen zu kommen?

Nein.

Viele Menschen kommen ohne klare Diagnose, aber mit einem deutlichen inneren Leidensdruck oder dem Wunsch, sich selbst besser zu verstehen.

Entscheidend ist nicht die Einordnung, sondern die Frage, ob sich ein gemeinsamer therapeutischer Prozess stimmig anfühlt.


Wie lange dauert eine Therapie?

Die Dauer ist individuell sehr unterschiedlich und hängt vom Anliegen und vom Prozess ab.

Manche Themen lassen sich in einem kürzeren Zeitraum klären, andere brauchen mehr Zeit, um sich zu entfalten und zu verändern.

Werden die Kosten übernommen?

Meine Praxis richtet sich ausschließlich an Selbstzahler, da die gesetzliche Krankenversicherung diese Therapieformen nicht anerkennt. Anteilig können Kosten von der privaten Krankenversicherung übernommen werden. Das sind Einzelfallentscheidungen, die ich gerne erkläre.

Mein Stundensatz liegt bei 100,- Euro für 60 Minuten, ich lasse aber auch Abweichungen zu, wenn es die Situation erfordert. Sprechen Sie mich bitte darauf an.